Über Otsch - Otsch

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…schier unbeschreiblich - aber versuchen kann man es trotzdem:
Mit über 35 Jahren Berufserfahrung konzentriert sich Otsch seit nun ca. 20 Jahren ausschließlich auf  sein Lieblingspublikum - Kinder im Alter zwischen 6-12 Jahren.
Die Bühne war schon immer etwas zu klein für seine Ausdrucksformen. So kreierte er, neben seiner schauspielerischen und artistischen Tätigkeit, im letzten Jahrtausend als Multimedia-Künstler erfolgreich interaktive Klang- und Videoinstallationen. Doch recht schnell merkte er, dass die Gala- und Messewelt nicht das Richtige für ihn ist und mit dem Beginn des neuen Jahrtausends konzentrierte er seine Arbeit ausschließlich auf/für Kinder.
Es ist nicht gerade die beste die Zeit für professionelle Bühnen-Clowns (Killerclowns, Klinikclowns und viele "Geburtstagsclowns"). Aber in der Kinderkultur hat er sein kreatives Umfeld und die direkte, ehrliche Resonanz von seinem Publikum.
Ihm geht es um Empathie, Freude an der Bewegung, Loslassen durch Lachen und dem unterschätzten Thema "Spielen".


Ohne sich im Geld-Antragsdschungel zu verlieren und verbiegen zu müssen, liefert Otsch ohne jegliche Produktionszuschüsse publikumsnahe Ergebnisse. So geht er völlig unabhängig seine eigenen Wege. Er hat sich auf dem Land viel Platz und Freiraum geschaffen - alles mit Kinderlachen finanziert. Er genießt dadurch eine finanzielle und formular freie Unabhängigkeit, welche er seinen Fans und einigen sehr treuen Veranstaltern zu verdanken hat.



Ausführlicherer Lebenslauf von Uwe Drotschmann - Otsch  (D)
Es musste so kommen. Karlsruhe, 1965 - mit der Nabelschnur verheddert und mehr tot als lebendig  kam ich zur Welt.
Nach zahlreichen Knochenbrüchen und sonstigen Unfällen in der Kindheit war klar - mir war die Kunst des Stolperns in die Wiege gelegt. Ich ging 3 Jahre ganz brav - aber immer leicht strauchelnd - als Industriekaufmann in die Lehre. In dieser Zeit wurde mir klar: ich  werde Clown. Hatte mir ja mit 16 Jahren selbst das jonglieren beigebracht und hatte mit 18 Jahren meine ersten bezahlten  Aufführungen (Kindergarten, Kirchenfeste etc.)
Nach einem längeren Aufenthalt in Afrika (hatte mich etwas verfahren) diente ich dem Staat als "Soldat“, dort arbeitete ich  an meinem ersten Abendprogramm und wurde dort sogar gefördert.
Dann war es  an der Zeit, dass ich das Stolpern von Grund auf erlernte. Ich studierte das Clownsein an der Theater- und Artistenschule Dimitri im Tessin. Das 3jährige Studium absolvierte ich souverän!  Für das gelernte Stolpern erhielt ich ein vollständiges Clowndiplom (für alle Fächer wie Pantomime, Akrobatik, Improvisation (etc.) und sogar in Ballett auf das ich persönlich sehr stolz bin).
Danach wurde ich für ein Jahr im Großcircus- und Theater-Projekt - "Manegentheater Salti Nögge" engagiert. Im Anschluss daran wollte ich wieder eigene Wege gehen - gab mir den Namen Clown Drotsch und gründete kurz darauf mit Loraine Iff die Theaterkiste. Das war 1993 - seitdem schrieb und inszenierte ich mehrere Kindertheaterstücke und Abendprogramme. Ab 1995 beschäftigte ich mich intensiv mit den "neuen Medien" und ihren "anderen" Ausdrucksmöglichkeiten. Ich suchte und fand auch eindrückliche Ausdrucksformen der Darstellung und gründete 1998 das Polypictures Medientheater. (polypictures.de) 1999 machte ich mich dabei selbst als Darsteller überflüssig und hatte somit meine ersten Klang- und Videoinstallationen kreiert. Den scheinbar widersprüchlichen Dingen wie Multimedia-Theater, Installationen und Clownerie widmete ich mich bis 2002. Trotz des recht großen Erfolges im Eventbereich (Auftragsarbeiten für SAP/Deutsche Börse/Software AG IBM etc.) musste ich feststellen, dass dies nicht meine Welt ist und ich viel lieber für Kinder spiele.  Zum Unverständnis einiger, beendete ich das Medienprojekt legte den Dr von meinem Namen ab und wurde zum Otsch.
Befreit von dem technischen Schnick Schnack zog ich mit Loraine und unseren gemeinsamen Kinder aufs Land.  Dort wurde mein Stolpern entschleunigt und ich fing an, neben den Theateraufführungen, Spiele zu entwickeln und das Haus auszubauen. Errichtete in viel Eigenleistung unseren Proberaum aus Strohballen, Holz und Lehm.
Lernte dabei im "Do it yourself - und machs nochmal "-Verfahren vieles aus dem Handwerk - insbesondere, dass man da auch vieles falsch machen kann... und ich doch keine 2 linken Hände habe ...und gute Handwerker Gold wert sind (habe welche gefunden - Firma Lehmliebe - danke an die Jungs (Appel, Armin, Müh und Dettmer - die ihren Job super machen....). Die neuen Materialien die ich dabei entdeckte, beflügelten meine Phantasie und ich fing an Spielgeräte zu erfinden und zu bauen. Das Tolle daran ist, dass diese, im Gegensatz zur flüchtigen Bühnenkunst, auch nach meinem Ableben auf der Erde wohl noch Bestand haben werden.  
Das Ergebnis findet man seit 2013 unter den Namen www.flausenfabrik.de im Internet. Aufgrund der sich zuspitzenden Klimafrage beschlossen wir 2017 ein  Theaterstück zum Welthandel für Kinder zu schreiben - nachdem ich mir daran einige Zähne ausgebissen hatte, ist es mir auch gelungen, daraus etwas Lustiges, Staunenswertes zu machen.  (Übrigens ein Thema das mich privat  schon immer beschäftigt hat. Früher wurde man  dafür von den meisten Mitmenschen ausgelacht wurde  - Klimaerwärmung, Artensterben, Waldsterben -  haha ist doch alles da  bla bla bla  ...... )


Hier noch ein großes Dankeschön an alle Veranstalter die uns schon jahrelang die Treue halten und  vor allem  einen ganz lieben Dank auch an alle kleinen und großen Otsch Fans die mich mit ihren Kommentaren, Nachrichten oder einfach mit ihrer Freude beflügeln so weiter zu machen.

Otsch Februar 2020


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